Töpfe strahlen wieder wie neu: Günstiger Trick gegen Fett und eingebrannte Verschmutzungen

Wenn der Topfboden schwarz wird, die Pfanne klebt oder ein hartnäckiger Fettfilm bleibt, kann das ganz schön nerven. Besonders in den langen, grauen Wochen in Berlin, Hamburg, München oder Köln passiert das öfter. Dabei braucht es nicht immer teure Spezialreiniger, manchmal hilft eine einfache Mischung aus dem Haushalt.
Wie Cola chemisch wirkt
Überraschenderweise hat Cola eine wirklich starke chemische Wirkung gegen Schmutz. Der pH-Wert liegt bei rund 2,9 (in manchen Messungen sogar bei 2,37 bis 2,39). Verantwortlich dafür ist vor allem Phosphorsäure, die typischerweise mit etwa 50,70 mg pro 100 ml enthalten ist. Diese Säure löst Verfärbungen und hartnäckige Beläge. Vorsicht aber: Empfindliche Oberflächen, zum Beispiel Aluminium, können bei längerer Einwirkung korrodieren.
Das Putzrezept: Cola, Salz und Spülmittel
Die Mischung besteht aus drei Hauptzutaten: Cola, Salz und Spülmittel. Das Salz wirkt als mildes Scheuermittel und sorgt für etwas „Grip“, das Spülmittel löst Fett und verbessert die Haftung der Lösung. Mit etwas Wasser bei Zimmertemperatur wird die Säure zusätzlich etwas abgeschwächt. Nach der Anwendung muss man gründlich nachspülen, weil der Zucker in der Cola klebrige Rückstände hinterlässt.
Genaues Mischverhältnis: 1 Teelöffel Salz in 200 ml Cola auflösen. Dann 200 ml Spülmittel zugeben und mit 100 ml Wasser auffüllen. Vor Gebrauch die Lösung gut schütteln, damit sich alles verbindet.
So wenden Sie die Mischung an
Die Lösung auf die verschmutzte Stelle geben und vorsichtig mit einem weichen Schwamm oder einer Bürste schrubben. Darauf achten, dass die Mischung nicht antrocknet; bei Bedarf noch einmal nachgeben. Nach dem Schrubben die gereinigten Utensilien gründlich abspülen und abtrocknen. Bei Unsicherheit wegen der Oberflächenverträglichkeit lieber vorher an einer unauffälligen Stelle testen.
Einwirkzeit je nach Material
Die richtige Einwirkzeit ist wichtig und richtet sich nach dem Material. Bei Aluminium sollten es höchstens 10 Minuten sein, Edelstahl verträgt durchaus 20 Minuten. Je empfindlicher das Material, desto kürzer die Zeit und desto sorgfältiger das Nachspülen, um Schäden wie Korrosion zu vermeiden.
Worauf Sie achten sollten und Alternativen
Die Methode eignet sich gut für fettige Ränder oder eingebrannte Spritzer an Töpfen, Pfannen oder Backblechen. Auf PTFE- oder Antihaftbeschichtungen sollten Sie das unbedingt vermeiden, denn Salz plus Schrubben kann die Beschichtung zerkratzen. Hier sind mildere Varianten wie warmes Wasser und weiches Spülmittel besser.
Bleiben Rückstände nach einem Durchgang, ist es klüger, die Anwendung kurz zu wiederholen, statt lange einwirken zu lassen. Eine Paste aus Natron oder Backpulver kann je nach Material ebenfalls helfen.
Die Zutaten für diese Reinigung sind in Deutschland fast überall zu bekommen, vom Supermarkt um die Ecke in Köln bis zum Drogeriemarkt am Stadtrand. Probieren Sie es aus und freuen Sie sich über den kleinen Aha-Moment, wenn eingebrannte Rückstände verschwinden. Teilen Sie gern Ihre Erfahrungen in den Kommentaren und schreiben Sie, bei welchem Topf Ihnen die Methode geholfen hat!